Heute fast 10 Grad und trocken - ideal für die letzte Gartenarbeit. Beim Laubfegen natürlich kurz auf die Bienen geschaut: es waren viele unterwegs um Wasser zu tanken und ein bisschen sauber zu machen. Leider fielen mir viele auf, die bei dieser Wassersuche im Teich gelandet waren. Bei der Kälte erstarrten die Bienen fast umgehend. Mit dem Kescher abgefischt lagen sie im Netz wie tot.

Abgefischte Bienen
Abgefischte Bienen

Mit einem Heissluftfön auf geringster Stufe und auf Abstand angefönt erwachten sie jedoch blitzschnell zu neuem Leben und viele flogen zügig ab. So blieben nur wenige im Kescher zurück, die es nun wirklich nicht geschafft hatten.

Nach dem Wärmen
Etwas Wärme und die meisten konnten wieder abheben...

So mancher mag so eine "Geigelei" nun als Unfug abtun frei nach dem Gedanken "Bienen, die es nicht schaffen, sollten auch vor der Tür bleiben" aber mir gab das ein gutes Gefühl und machte das Laubfegen schon wieder beschwingter. Denn nun zählt jede Biene und womöglich haben manche Bienen einfach nur Pech gehabt bei ihrem riskanten Job.

Ich hatte dabei ein Hörbuch der Kinder im Kopf - frei zitiert nach "Das große Giggler-Geheimnis" von Roddy Doyle:

Heute Morgen wäre Mr. Mack beinahe auf eine Schnecke getreten.
"Das ist doch nichts Besonderes", sagt ihr jetzt?

Für die Schnecke schon...

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