Neuorientierung umgesetzter Wespennester, insbes. Feldwespen

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Eine Frage aus den FAQs; hier mal an alle in der Hoffnung auf Antworten:

Bekanntlich haben umgesiedelte Wespen, insbesondere Feldwespen Probleme bei der Neuorientierung am neuen Standort - wer kann seine Erfahrungen betr. letzterer teilen, ich "mußte" 2 Nester aus dem Führerhaus einer Baumaschine entfernen - Transport super, Neueingewöhnung pleite - Imker sperren in solchen Fällen das ganze Volk für mind. 2 Tage/Nächte in dunklen / kühlen Keller, zusammen mit Futter, um die Orientierungsprägung zu löschen - oder ist es auch hier eine Frage der Volksgröße?

Neuorientierung...

Hallo,

meine Erfahrungen sind ähnlich. Bei den von mir getätigten Umsiedelungen bleiben die Tiere mindestens ene Nacht bei mir in einem dunklen Raum, werden aber gut gefüttert (Apifonda und Rinderherz gehackt). Ich habe auch schon mal ein Nest der Gemeinen Wespe eine Woche lang so gehalten, weil das Wetter einfach zu mies und zu kalt war (Schafskälte...). Die Umsiedelungen hatten alle den gewünschten Erfolg. Was ich nie mache ist, die Tiere am gleichen Tag wieder am neuen Standort freizulassen, dann ist der Misserfolg schon fast vorprogrammiert.
Wichtig ist auch die Entfernung des Nestes zum Altstandort. Bei Kurz- und Langkopfwespen empfehle ich bei freier, ebener Landschaft mind. 5 km, bei hügeliger und mit Tälern durchzogener Landschaft 3 km Abstand. Bei Hornissen darf man durchaus das 1,5 fache nehmen.
Bei Feldwespen hatte ich bisher wenig Umsiedelungen, wobei die meisten recht gut gelungen sind. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich die Tiere bei mir zu Hause ansiedele und entsprechend betuttere. Allerdings hatte ich dabei auch mindestens einen Abstand von 5 km zum Altstandort! Und eben auch die "kühle, dunkle" Nacht!
Ob die Volksgröße hierbei eine Bedeutang hat habe ich noch nicht beobachtet, aber die Fragestellung ist interessant!
Gruß
chillout