Wildbienenhotel Überwinterung

Lothar-2's picture

Hallo, seit einigen Jahren stelle ich Wildbienenhotels auf, die ich im Herbst in einen Schuppen stelle und im Frühjahr wieder in den Garten bringe. Ist das überhaupt gut oder soll ich die Wildbienenhotels lieber in der freien Natur lassen. Bei diesen Februartemperaturen weiß ich nicht, wann der richtige Zeitpunkt für das Herausstellen ist. Und für mich frustrierend, im vergangenen Jahr waren so gut wie keine Mauerbienen da. Hier eines der Nester (aus Eiche): http://www.naturkosmetik.l-seifert.de/bilder/insektenhotel.jpg
Danke für jeden Tipp.

Wildbienenhotel Überwinterung

Hallo,

ich habe auch Wildbienenhotels. Die sind aber das ganze Jahr draußen. Ich achte nur darauf, dass sie von oben geschützt sind und nicht auf der Wetterseite stehen. Letztes Jahr hatte ich mehrere Hölzer mit Mauerbienenbrut am Gartenhaus, aber sie wurden dann alle parasitiert. Dieses Jahr werde ich sie über den ganzen Garten verteilen. Wenn du die Hölzer mit verschiedenen Lochgrößen anbietest, dann hast du im ganzen Sommer Flugbetrieb von verschiedenen Wildbienen und Solitärwespen.

Gruß Gabi

HansJWolter's picture

Wildbienenhotel Überwinterung

Lothar,

ich mache es wie Gabi. Die Nistbretter hängen ganzjährig unter einem Dachüberstand, zwei benachbarte Blöcke mit zusammen ca. 300 Löchern. Ich habe übrigens wie Gabi auch den Verdacht eines übermäßigen Parasitenbefalls in 2007. Die Löcher waren Anfang Juni so gut wie alle besetzt und verschlossen. Schon Ende August war bei 85% ( Osmia rufa u. cornuta) der Deckel aufgebrochen. Ich glaube nicht daß das Meisen waren. Nun hoffe ich, daß aus den zurückliegenden Teilen der Liniennester doch noch ausreichend viele Nachkommen schlüpfen um den Bestand zu sichern.

Hans

Lothar-2's picture

Danke für die Antworten

Hallo Gabi, Hallo Hans,

danke für den Tip mit dem Dach. Da werde ich mir eine Halterung bauen und es über den Winter mit den Wildbienenhotel auch so machen. Im Sommer stelle ich die Nester am liebsten zwischen meine Kräuter. Bohrungen habe ich von 2 - 10 mm in den Hölzern. Die ganz kleinen Wildbienen waren auch zahlreich da.
An Meisen glaube ich deshalb auch nicht, weil ich mir Schaubohrungen angelegt habe. Nach diesen sind die abgelegten Gelege in zwei Etappen hintereinander angelegt und sehr tief. Zumindest in der hinteren Ablage kommt nie ein Vogelschnabel heran. Und das Ausbleiben der schwärmenden Mauerbienen 2007 hat mir doch echt Kopfzerbrechen gemacht. Es könnten ja doch auch Parasiten sein, von denen ich erst hier auf diesen Portal etwas gelesen habe.

Lothar Seifert
Internet: Wildbienenhotel
Naturprodukte Infos
Suchmaschinenoptimierung

HansJWolter's picture

Wildbienen 2007

Lothar,

>Und das Ausbleiben der schwärmenden Mauerbienen 2007.....

Davon habe ich nichts gemerkt, es waren jede Menge da. Nur - die Brutgelege waren später in so großer Zahl beschädigt wie ich es nie zuvor erlebt habe.

Hans