Bei meinen Gartenhummeln ist der Entwicklungshöhepunkt erreicht, so früh wie noch nie. Heute flogen zahlreiche Jungköniginnen aus und gleichzeitig hat die Sammelaktivität der Arbeiterinnen stark nchgelassen. Auf der Polsterwolle saßen einige Sammlerinnen mit Pollhöschen. Eine Kontrolle des Nestes ergab folgendes: Es gibt keine jungen Larven mehr, nur noch zwei ältere Larvenwiegen und etliche Puppen, davon noch ein Puppenhaufen mit sehr großen Puppen, offenbar noch ein Schlupf Königinnen, der Rest sind offenbar Drohnen. Die Altkönigin ist noch da, legt aber offenbar keine Eier mehr. Aus meiner Sicht eigentlich unsinnig, da sowohl genug gefüllte Honigtöpfe als auch ausreichend Sammlerinnen und Stockhummeln vorhanden sind. Welchen biologischen Sin kann eine solche Ressourcenverschwendung haben?
Nebenbei noch eine rekordverdächtige Tatsache: Zwei Arbeiterinnen der ersten Generation sind noch da, 39 Tage nach dem ersten Ausflug.
Gruß aus HH
Manfred
Wow, klasse!
Gartenhummeln hätte ich auch mal gerne; die sind aber huer schwer zu kriegen. Sie sollen gelegentlich eine 2. Generation bilden also behalte das mal im Auge - ev. macht dann ja eine Tochter in dem Nest weiter und womöglich ist genau das der Grund weshalb die so viele Vorräte anlegen...nur so reintheoretisiert!
Melanie
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