Wespenumsiedlung

Was halten professionelle Umsiedler von dieser Methode am Ende des Films ?

Eine Königin fährt mit: Wespe nistet in einer Autotüre

Schlichtweg: Nichts! Das war

Schlichtweg: Nichts! Das war eine Entsorgung und keine Umsiedlung. fg Angelika

Kopflos

Die Vereine in meiner Gegend würden mich köpfen wenn ich das so machen würde.

http://www.rueckrufaktion.net

Dennis's picture

Äh ...

Der hat jetzt nicht wirklich da das Nest einfach abgeschnitten, in den Eimer fallen/aufschlagen lassen und dann auch noch locker unter den Arm geklemmt abtransportiert? o.o

Wespenumsiedlung

Ich schließe mich der Antwort von Angelika an. Dass war eine Entsorgung und hat mit einer artgerechten Umsiedlung nichts zu tun.

Man sollte ihn befragen,

Man sollte ihn befragen, denn schließlich machte er einen kompetenten Eindruck.

Vespidaeschutz's picture

Hi

ja ich auch mal wieder da.
Insgesamt hatte ich auch den Eindruck, dass er sich auskennt. Und wie man ja ab und an die Arbeit mit den medien kennt zeigt man halt was, das es gezeigt ist. Das zweite Nest gleich welche Wespe es war ist meiner bescheidenen Meinung nach leer gewesen. So wiel Spinnenweben die direkt ans Nest heran reichen habe ich noch nie bei einem intakten Volk gesehen. Für die kamera hat man da halt Improvisiert. Ob gelungen oder nicht lässt sich streiten. insgesamt aber war die Botschaft des leben lassen doch angekommen.

witzig.

Grüße vom Hornissenberater.de
Erik

Hab versucht ihn zu erreichen,

aber er saß gerade im Flieger von Brasilien nach Frankfurt. Vielleicht morgen. Bin mal gespannt. Sieht wirklich wie ein altes Nest aus. Medien sind mit Vorsicht zu genießen.
Gruß Harry

Umsiedlung

Durch ein persönliches Gespräch mit Herrn Dr. Rainer Radtke von der Universität Tübingen stellt sich die Situation vollkommen anders dar.
In diesem Fall war es ein fast verlassenes Nest in dem nur noch 3 Individuen lebten.
Eine Umsiedlung, dass heißt eine Positionierung des alten Nestes wäre auf einem Dreibein geschehen, um es dann komplett in einem Hornissenkasten zu befestigen. Damit die Wespen das Nest nach der Umsiedlung annehmen und nicht einfach flüchten, passiert dieser Vorgang unter einem Netz. Wenn die Wespen sich neu orientiert und das Nest im Hornissenkasten angenommen haben wird der Ausflug geöffnet damit sie die neue Umgebung erforschen können.
Ich hoffe alles richtig wiedergegeben zu haben.

Schade ist es immer wenn ein Jungreporter noch Filmmaterial braucht und zu dem Polistesnest in der Autotüre noch einfach einen andern Vorgang ranhängt der einen falschen Eindruck vermittelt.

Gruß Harry

Dennis's picture

@ Harry: Danke fürs

@ Harry: Danke fürs Nachfragen, das relativiert natürlich alles. Im Fernsehbeitrag wurde es nur so dargestellt, als sei das die übliche Art, ein Nest umzusiedeln. Aber da sieht man mal wieder, dass schon bei so "einfachen" Dingen die Medien Falschinformationen verbreiten ... wer weiß, was wir sonst noch so aufgetischt kriegen.
Aber gut zu wissen, dass der Mann Wespennester nicht wirklich so umsiedelt. :)

admin's picture

Danke fuer den Link!

Selbst ein fast leeres Nest wuerde ich so aber nicht behandeln - grad wenn gefilmt wird sollte man sich klar sein wie Bilder und Kommentare "rueberkommen". Da sehe ich auch Verantwortung beim Dargestellten!

Melanie
- Webmaster von www.hymenoptera.de -

Gefährliche Kameraführung

Da muss ich Dir schon recht geben. Aber den Kameramann immer im Auge behalten und ob er sein "Werkzeug" eingeschaltet hat oder nicht, ist manchmal schwierig. Vorsichtig sollte man bei Fernsehanstalten sein die Sensationshascherei betreiben. Auch bewegte Bilder können einen falschen Eindruck vermitteln. Pressearbeit ist wichtig, aber auch gefährlich. Man sollte sich die Leute genau anschauen, die über Tiere berichten, die nicht gerade Sympathieträger der breiten Bevölkerung sind.

Gruß Harry

...und so manch jemand

...und so manch jemand könnte denken "Das ist ja einfach, das mache ich auch...".
Aber schön, das der erste Eindruck falsch war. fg Angelika

Falscher Eindruck

Auch bei diesem Artikel bekommt man den Eindruck: Hier ist ein Schwarm Hornissen.....

Ostelsheim. Der Ostelsheimer Rolf Höfer ist passionierter Hobbyimker. Er weiß viel über Bienen und alle Wildformen der summenden Insekten. Wenn in der Gäugemeinde Probleme mit Hornissen- oder Wespennestern auftauchen, wird der rüstige Senior gerufen.
Der 76-Jährige ist Obmann der Ostelsheimer Alterswehr und ausgebildeter Landesbeauftragter für Hornissenschutz. Schon mancher Schwarm, der sich an kritischer Stelle festgesetzt hatte, wurde unter seiner Federführung umgesiedelt.

dabei geht es um Bienen die mal eben mit Hornissen aufgepeppt wurden. Macht sich besser für die Zeitung wenn Hornissen im Spiel sind.

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.ostelsheim-imker-staunt-ueber-seltenes-bauwerk.5e740c1e-2a45-4009-a95d-0bb9f3226534.html