
servus,
ich bin gerade dabei ein herdummelnes aus zu graben und vor dem bagger zu retten.
gerade eben wollte ich das nest anheben und in die beute bringen, da ist ein kleiner teil der erde weggebrochen und hat ein teil der waben freigelegt. unter den waben sind jedoch dunkelgelbe asselähnliche tierchen herausgefallen.
dieses "gewürm" ist mir unbekannt, was soll das sein? (siehe fotos).
diese asseln bewegen sich madenartig obwohl sie kleine beinchen haben (härchen?). habe welche gefunden die7-8mm lang sind. sind es womöglich schon fortgeschrittene wachsmottenlarven? das gewürm war unter den waben, von daher würd WM schon sinn machen,.... konnte aber kein gespinst finde.
würde gerne wissen um was es sich handelt und ob diese auch bit BT behandelt werden koennen.
grüße,
jürgen
ps: kann keine fots mehr raufladen.... mom
hallo rainer
schick mir die fotos per e-mail
ahlborn@mein-kammlach.de
ich schau mal drauf.
Mottenlarven sind hell und glatt. dunkler kopf. ich tippe da eher auf Käferlarven. Museumskäfer, Woolkrautblütenkäfer, Pelzkäfer oder ähnliches. Alles larven die irgenwie an tierisches gedings gehen- tote inekten auch und so weiter.
schieb rüber ich schau nach.
gruß hornissenberater.de
erik
Parasit
Hallo Jürgen
Mit Bild könnte man mehr zu deiner Beschreibung sagen. Ich Habe hier auf diesem Link 4 Bilder: Einmal Wachsmottenlarven in einem Becher aus einem Hummelnest, das sind wahrlich Parsiten für die Hummeln. Und dreimal Bilder von Comensalen die auch in den Hummelnester leben aber nicht als Parasiten da sie sich von den Abfällen im Hummelnest ernähren.
Link direkt in die Adressleiste einfügen dann müßte die Seite aufmachen.
http://www.pictureupload.de/Comensale-gid40402.html
Oder du lädst dein Bild auch auf Pictereuplaod hoch und gibst dann die Adresse an.
ich hoffe daß ich dir helfen konnte
Gruß Wilhem
hier ein hochgeladetes foto.
hier ein hochgeladetes foto. quali ist schlecht. freundin kommt heute noch mit der spiegelreflex und dann gibts bessere pics ;-)
danke wilhelm. meine sehen genau so aus, nur dungeklgelb und mit viel mehr härchen am ganzen koerper.
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/120710200003_image1.png
mit besten Grüßen,
jürgen s.
servus erneut, hier viel
servus erneut,
hier viel bessere fotos der tierchen:
1) einzelfoto:
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/130710161748_para1.jpg
2) familienfoto :-P :
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/130710161955_parafamfoto2.jpg
eine idee?
mit besten Grüßen,
jürgen s.
Kommensale
Hallo Jürgen
genau diese Tierchen werden im Buch,vom" Eberhart von Hagen" Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren, schützen vorgestellt und als Larve von Hylephila- bezeichnet eine Kommensale die bei Massenvorkommen zum Schädling wird.
Gruß Wilhelm
besten dank wilhelm! gibts
besten dank wilhelm!
gibts es einen vorschlag für bekämpfung?
mit besten Grüßen,
jürgen s.
vorschlag für bekämpfung
Hallo Jürgen,
ich habe mir mal die Bilder angesehen und ich denke das man sie mit 60%iger Ameisen- oder 15%iger Milchsäure den Dingern auf den Pelz rücken dürfte da den Hummeln und Bienen die Säuren bekannt sind dürfte bei der richtigen Dosierung für die Hummeln kein Problem sein. Naja ich hoffe du bekommst die Biester los.;-)
Grüße Konrad
hej konrad, besten dank! das
hej konrad,
besten dank! das übliche verfahren mit der betropften küchenrolle die übers nest gelegt wird?
mit besten Grüßen,
jürgen s.
Staudenimker ex machina
Schon seltsam, wie plötzlich User aus dem Boden schießen und und die Behandlung mit Ameisen- und Milchsäure empfehlen.
Es handelt sich bei den gezeigten Tieren um ganz normale Kommensalen, die nicht bekämpft werden müssen.
"dürfte da den Hummeln und Bienen die Säuren bekannt sind"
Inwiefern sollten Hummeln Ameisen und Milchsäure bekannt sein? Die Behandlung von Wildtieren mit Ameisen/ und oder Milchsäure, allgemein, und speziell in diesem Fall, ist reine Tierquälerei.
Grüße,
Christian
servus, nun ja, die bienen
servus,
nun ja, die bienen behandelt man im herbst mittels verdünnter ameisensäure gegen die varroa bzw nimmt ihnen die drohnenwaben herraus bei den durchsichten, also das hat schon einen funken wahrheit. wer nicht gegen die varroa behandelt, hat bald ein problem in der imkerei ;-)
habe jedoch jetzt ein buch gefunden wo diese Kommensale-art beschrieben wird und dass sie oft gemeinsam mit den hummeln auftreten. mehr info konnte ich jedoch nicht gewinnen. da ich diese tierchen zum ersten mal gesehen habe und diese auch noch in massen auftreten, habe ich mich schon gefragt, was da los ist...
mit besten Grüßen,
jürgen s.
Kommensale
Hallo Jürgen
von einer Behandlung mit Milch oder Ameisensäure würde ich absehen da diese Mittel nur bekannter maßen gegen die Varao Milbe eingesetzt wird und überhaupt keine Erfahrungen vorliegen wie diese Kommensalen auf die Säuren reagieren. Eine einfache Art die Population dieser Kommensale zu schwächen wäre einfach das Hummelnest umzusetzten oder nur das Nistmaterial austauschen. Mit den ausgelesenen Kommensalen kanst du Ja dann mal einen Versuch starten und diese dann mit Milch oder Ameisensäure behandeln. Um welche Hummelart handelt es sich bei dem befallenen Nest? Viele Arten sind schon auf dem Höhepunkt und da würde ich nicht mehr allzuviele Experimente wagen.
In einem anderen Forum stellt ein "Jürgen" seine Umsiedlung von einem Erdhummelnest vor Dokumentiert mit Bildern. Wobei er die ganze Kugel mit Erde herausnimmt und in den Nistkasten legt das hatte ich nicht gemacht den bei dieser Gelegenheit könnte man den großteil an Schädlingen ( Milben Komensalen oder gar Wachsmotten) entfernen aber jeder wie er möcht oder kann.
Gruß Wilhelm
"wer nicht gegen die varroa
"wer nicht gegen die varroa behandelt, hat bald ein problem in der imkerei ;-)"
Ich verstehe den Zusammenhang immernoch nicht.
Hummeln sind keine Honigbienen und die Varroamilbe kommt bei Hummeln nicht vor.
Ich würde eher sagen, wer Hummeln mit Essigsäure behandelt hat ein Problem.
Grüße,
Christian
leider kommen genug andere
leider kommen genug andere sachen vor die nicht gerade förderlich sind.
nichtsdestotrotz handelt es sich um kommensale, daher hat sichs ja erübrigt.
mit besten Grüßen,
jürgen s.
wer Hummeln mit Essigsäure behandelt hat ein Problem
"Ich würde eher sagen, wer Hummeln mit Essigsäure behandelt hat ein Problem."
1. Sind Milch- und Ameisensäure keine Essigsäure oder schmierst du deinen Motor in deinen Kfz auch mit Salatöle?
2. Sind die Bienen und die Wildbienen miteinander verwandt und haben ähnliche Nahrungsgrundlagen.
3. Habe ich schon durchaus schon von Bekannten gehört, dass wenn es einen starken Varroa Druck bei den Bienenvölker gibt, die Varroa auch gerne mal einen anderen Wirt sich zunutze machen kann und dadurch großen Schaden anrichtet.
Im übrigen können auch Bienenvölker durch die Wachsmotte ausgerottet werden und das beweist ja wiederum das die Wildbienen und die Honigbiene die gleichen Probleme mit Parasiten haben.
Und was die Bekanntheit der Säuren angeht so sind diese zb.: in kleinen Spurenelemente im Honig der Honigbiene enthalten denn das ist genauso ein Bestandteil des Honigtaus wie die Glucoseoxidase und hat definitiv nichts mit der Varroabehandlung zu tun.
Und das ich gleich den Theorien vorab greife diese Säuren sind auch nicht wie der Wirkstoff "Kumafoss" Wachslösend.
Im Übrigen ernähren sich die Wildbienen auch von Honigtau der Pflanzen, einige Pflanzen werden teilweise von Wild- und Honigbienen angeflogen und so können auch Wildbienen in Kontakt mit der Varroa kommen.
Was die Dosierung bzw. die Behandlung gegen die Kommensale angeht war es nur ein Vorschlag und hätte erst mit ihnen getestet werden müssen bevor man in das Hummelvolk geht.
Da ein Hummelvolk deutlich kleiner als ein Bienenvolk ist hätte ich die Dosierung auf 2-5 ml auf einen leicht feuchten Schwammtuch aufgetragen und auf seine Wirkung getestet.
Gruß Konrad
"1. Sind Milch- und
"1. Sind Milch- und Ameisensäure keine Essigsäure oder schmierst du deinen Motor in deinen Kfz auch mit Salatöle?"
Milch und Ameisensäure bereiten den Tieren schreckliche schmerzen.
Im Gegensatz (?) zu den Honigbienen brauchen, wie schon öfter erwähnt und auch in der professionellen Hummelvermehrung angewandt, Hummelnester die Milben um gedeihen zu können.
"3. Habe ich schon durchaus schon von Bekannten gehört, dass wenn es einen starken Varroa Druck bei den Bienenvölker gibt, die Varroa auch gerne mal einen anderen Wirt sich zunutze machen kann und dadurch großen Schaden anrichtet."
Das ist nicht richtig. Die Varroamilbe geht nicht auf Hummeln. Gerade als Imker sollte man wissen, wie stark sie an Honigbienen angepasst ist!
"Im übrigen können auch Bienenvölker durch die Wachsmotte ausgerottet werden und das beweist ja wiederum das die Wildbienen und die Honigbiene die gleichen Probleme mit Parasiten haben."
1. Ich fürchte das ist kein Beweis.
2. Für Honigbienen-völker stellen meines Wissens Wachsmotten kein Problem dar. Zumindest haben mir das Imker erzählt.
"auch Wildbienen in Kontakt mit der Varroa kommen."
Die Varroa-milbe ist nicht zu Wildbienen kompatibel. (Sonst wären sie im übrigen alle längst ausgerottet, weil die Honigbienen der Imker eine stete Quelle an Varroa-Milben darstellen)
"Was die Dosierung bzw. die Behandlung gegen die Kommensale angeht war es nur ein Vorschlag und hätte erst mit ihnen getestet werden müssen bevor man in das Hummelvolk geht."
Du kannst gerne mal die Kommensalen in deinem Bett ausrotten ;). Dort gibt es im übrgien zig-millionen an Milben!!! Klarer Fall für Milchsäure? Wenn Du und Ich in unseren Betten Kommensalen haben warum müssen wir sie in den Hummelnestern bekämpfen?!?
Grüße,
Christian
Die gleiche Diskussion, die
Die gleiche Diskussion, die immer mal wieder auch auf Bombus.de auftaucht und auch oft von den gleichen Schreibern.
Die Wirkungsweise von Ameisen- u. Milchsäure auf Hummeln ist überhaupt nicht wissenschaftlich getestet. Ich bezeichne diesbezügliche Vorschläge als Experimente an einem geschützten Tier.
Die Varroa ist eine auf Honigbienen spezialisierte Art.
Honigbienenvölker können nicht von Wachsmotten ausgerottet werden, sollten sie es in ein Volk schaffen oder deren Larven, werden sie von den Bienen sofort ausgeräumt. Wachsmotten können im Wabenlager Schaden anrichten, sofern bebrütete Waben aufgehoben werden.
Selbst bei der Behandlung der Honigbienen mit Ameisensäure muß auf eine Vielzahl von Komponenten geachtet werden: z.B. Volksstärke, Luftfeuchtigkeit, Raumgröße, Verdunstungsfläche und Verdunstungsmenge. Dazu bekommt der/die ImkerIn die entsprechenden wissenschaftlichen Informationen aus der Literatur bzw. aus Lehrgängen.
Und dann das an Hummeln ausprobieren? Das kann es doch nicht sein, unter Hummelschutz verstehe ich etwas anderes. fg Angelika NABU Arbeitskreis Hornissenschutz und auch Imkerin
???
Warum sollte man den Hummelvölker mit Milch- oder Ameisensäure behandeln? Das will mir aber grad nicht einleuchten...
Melanie
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