

Und wieder einmal nutzen die Medien das Sommerloch und füllen es mit Berichten mehr oder minder zweifelhafter Qualität.

Wie berichtet (siehe http://www.hymenoptera.de/html/node/1379) hatte die Zeitung "Eisenbahn Landwirt" einen kontrovers diskutierten Artikel zur "Wespenbekämpfung" veröffentlicht. Nach direkter Ansprache der Redaktion ging es dann aber ganz schnell und problemlos in der aktuellen Ausgabe (Heft 7 vom Juli 2010) eine umfassendere Darstellung dieser Tiere unter zu bekommen.

Das Wildbienen-Kataster unter http://www.wildbienen-kataster.de sucht Meldungen zum Vorkommen der großen Holzbiene Xylocopa violacea. Diese hummelgroße, schwarze Biene mit blauschwarz, metallisch-schimmernden Flügeln ist unverwechselbar - womöglich haben Sie sie auch bei sich im Garten schon gesehen?

Dieser Film wurde am 18.5.2010 auf ARTE gezeigt und derzeit für 1 Woche auf der Website von ARTE kostenlos anzuschauen. In dem Film geht es um das inzwischen weltweite "Bienesterben", das seit 2006 unter dem Namen "CCD" (Colony Collapse Disorder) in den USA bekannt wurde. Es wurden zahlreiche Forscher aber auch Landwirte und Imker interviewt und so zeichnet sich das Gesamtbild einer schockierend intensiven Landwirtschaft die eine schleichende Vergiftung unserer Bestäubungsinsekten verursacht.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Eisenbahn Landwirt" (Heft 5/2010) findet sich ein Artikel von C.E. Fischer unter dem Titel "Neue Wege zur wirkungsvollen Wespenbekämpfung". Der Autor beschreibt dort detaillert wie man den nunmehr nistplatzsuchenden, bzw. besiedelnden Wespenköniginnen nachstellen soll um sie an der Gründung zu hindern. Zitat: "Fangen Sie einfach die Wespenköniginnen in den Monaten April, Mai und noch Anfang Juni.

Bienen können durch den Schwänzeltanz andere Sammlerinnen ihres Stockes über die Lage einer Futterquelle informieren und damit rekrutieren. Nun wurde durch James Nieh von der University of California in San Diego im Fachblatt "Current Biology" zum ersten Mal davon berichtet, daß Sammlerinnen diese Rekrutierung durch andere Bienen stoppen können. Wird eine Sammlerin an einem beworbenen Futterplatz angegriffen so kann sie daheim andere Bienen, die diesen Futterplatz gerade durch den Schwänzeltanz bewerben, stoppen.

Passau, 7.4.2010 - Nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 12. März 2010 eine Ausnahmegenehmigung für die Anwendung des Pflanzenschutzmittels "Santana" zur Bekämpfung des Drahtwurms im Mais erteilt hat, haben Imker auf die verheerenden Auswirkungen des letzten Einsatzes von Clothiadinin, das im neuen Mittel "Santana" ebenfalls enthalten ist, hingewiesen. Länder wie Baden-Württemberg haben daraufhin das Mittel verboten. In Bayern ist es jedoch mit Auflagen erlaubt und hat Berufsimker wie Hobbyimker auf den Plan gerufen.

Diese Petition versucht 1 Million Zeichner zu finden: Es geht um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU.

NABU-PRESSEDIENST
Naturschutz vor Ort • 15.03.2010
Kohlensäure-Betäubung, Abflußrohr-Umleitung und Saugtechnik * : Insektenumsiedeln will gelernt sein!
NABU Oberberg veranstaltete bundesweit besuchte Fachtagung
Deutschland / Region Oberberg
NABU Oberberg informiert:
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