
Lange wurde von Imkern und Petizid-Gegnern argumentiert, daß selbst kleine Dosen von Pestiziden sich in Bienenvölkern ansammeln und dort Schaden anrichten, doch harte Fakten und wissenschaftliche Belege fehlten bisher.
Nun gibt eine Studie aus den USA einen ersten Hinweis, daß diese Vermutungen wahr sein könnten.

Ein Demo-Aufruf an alle, die gerne & gut essen, Lebensmittelspekulation ablehnen und wissen, daß Ernährung so nicht weitergehen kann:
http://www.wir-haben-es-satt.de/

Die asiatische Hornisse schreitet weiter voran. Die Art ist in der Bretagne angekommen und wurde in Flobecq (Hainaut) gesichtet. Sie ist jetzt nur noch rund 15 km von Belgien entfernt. Es ist daher zu erwarten, daß die Art 2012 dort Nester gründen wird.

Nachdem Schreckensmeldungen wie der Kleine Beutenkäfer und die Colony Collapse Disorder (CCD) unter amerikanischen Imkern (und damit auch Unruhe bei allen anderen) ausgelöst haben, gibt es nun eine neue Schreckensmeldung aus den USA. Eine bisher nur bei Hummeln und Wespen parasitierende Fliege befällt auch Honigbienen und führt dazu, daß diese ein verändertes Verhalten zeigen. So verlassen die parasitierten Bienen ihren Stock bei Nacht was eine Möglichkeit für die Erklärung der bisher kaum verstandenen CCD sein kann.

Wir wünschen allen Freunden dieser bestechenden Insekten ein gesundes neues Jahr und ein schönes Weihnachtsfest!
Viel Erfolg, Gesundheit und Freude für das kommende Jahr 2012!

Wie bereits zu ahnen gewesen hat der EuGH der Klage eines Imkers aus Deutschland stattgegeben. Demnach bedingt auch die "zufällige" Kontamination von Honig mit Pollen aus GVO-Pflanzen, die nicht für den Verzehr zugelassen sind, die besondere ZUlassung des Honigs als Lebensmittel.
Dies wird als herber Schlag gegen die Agrarlobby und Gentechnik-Industrie gewertet, denn zahlreiche der vornehmlich aus dem Ausland stammenden Honige sind mit GVO-Pollen belastet.

Am 6.9.2011 sollten europäische Imker und Honigliebhaber zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg schauen - dann wird ein Urteil mit womöglich weitreichenden Folgen gefällt. Wir erinnern uns: 2008 musste ein Imker seine gesamte Honigernte vernichten nachdem die von ihm durchgeführte und bezahlte Untersuchung ergeben hatte daß der Honig mit Pollen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) belastet war. Der Honig wurde vom Gericht als nicht-verkehrsfähig eingestuft.

Die Rhein-Neckar-Zeitung beschreibt ein (gerade für dieses Jahr) wirklich großes Hornissennest in Nussloch, das zudem auch besondere Rücksichtsnahme durch die Hausbewohner erfordert - ein schönes Beispiel für das Zusammenleben wenn man denn nur will:
Inzwischen haben auch dpa und damit Bild und Co. dieses Nest entdeckt:

Ein tragischer Zwischenfall in Düsseldorf hat vermutlich einem Hornissenvolk den Garaus gemacht:
In einem Park kam es aus ungeklärten Gründen zu Stichen durch ein bis dahin unentdeckt gebliebenes Hornissennest.
Das Stichopfer reagierte zudem außergewöhnlich stark vermutlich infolge einer Insektengiftallergie. Nur der zufällige Fund des Mannes durch Passanten konnte seine rechtzeitige Versorgung sicherstellen.

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