Das Konzept erscheint aus biologischer Sicht nicht nachvollziehbar. Da gerade die beiden "lästig werdenden" Arten, Deutsche und Gemeine Wespe, grundsätzlich verborgene und nicht freihängende Nester bauen und Nester vornehmlich olfaktorisch (also über den Geruchssinn) und nicht visuell wahrnehmen, ist es nicht nachvollziehbar, warum sie sich bei der Nahrungssuche durch diese Geräte von Kuchen und Wurstplatten abhalten lassen sollten.
Daß Wespen bei der Nahrungsaufnahme auch die Tiere anderer Nester tolerieren ist bekannt.
Aber als zumindest giftfreier und tierschonender Ansatz sollte der Einsatzversuch auf jeden Fall vor der Verwendung von Giften und Gasen unternommen werden - zumal die wiederverwendbaren Säcke mit ca. 13 € auch weitaus preiswerter als ein Schädlingsbekämpfer sind.
Wer das Gerät selber einmal testen mag (wir bitten unbedingt um Meinungen und Ergebnisse eigener Versuche - bitte per Email an den Webmaster) kann es per Fax bestellen bei:
http://www.waspinator.de
Karl Heigold
Waspinator Vertrieb
Sommerberg 17
74532 Eckartshausen
Ergänzung: in der PCN ("PestControlNews") vom Februar 2010 findet sich ein Testbericht des Gerätes (Seite 22 ff.) von Markus Uninger (Sachverständiger f. Schädlingsbekämpfung). Dies bestätigt obige Einschätzung daß das Gerät keine erfolgreiche Wespenvergrämung bewirkt.
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