Diese Nistwand soll nicht nur Solitärbienen und -wespen eine Heimstatt bieten - daher wurde die Rückseite der Wand mit Eichenholzabschnitten versehen hinter die Zweige, Strauchschnitt und Heu eingebracht wurden. Am Fuß der Nistwand wurden Feldsteine gestapelt. So haben auch Amphibien, Reptilien, Igel, Vögel und andere Insekten eine Rückzugsmöglichkeit. Unten wurde die Scheibe eines über 100 Jahre alten Ahornbaums eingesetzt. Die Stabilität ist wichtig - zwei verzinkte Erdanker sorgen für den sicheren Stand!
Wichtig ist eine gewisse "Unordnung" - die Bienen suchen durchaus gerne auch die Rückseiten der Reetstengel auf weil sie sich so vor Feinden und Parasiten schützen können. Auch ein leichter Bewuchs (nicht zu dicht) mit Clematis oder höher werdenden Stauden ist möglich - so lange noch genug Sonne auf die ganze Wand trifft.
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