Viele solitäre Bienen und Wespen benötigen Lehm zum Bau ihrer Nester. Sie ziehen damit Zwischenwände und den Abschlußpfropfen hoch. Viele Arten wie Osmia cornuta und andere Mauerbienen stürzen sich an trockenen Tagen geradezu auf feuchte Lehmstellen so daß man denkt, sie würden dort nisten - aber auch solche trockenen Lehmpartien sind interessant. Manche Tiere befeuchten die Wand um Lehm abzutragen; andere nisten sich ein (z.B. Pelzbienen). Wichtig ist, daß der Lehm ohne Kies und Steine ist und rund 10 cm stark sein sollte. Er sollte weich genug sein, daß man mit dem trockenen Finger noch Abrieb erzeugen kann (z.B. Töpferton, der mit sehr feinem Spielkastensand gemischt wird). Sinnvoll ist das Einbohren von Löchern zwischen 5 bis 10 mm Durchmesser während der Lehm härtet.
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