Krokusse sind eine der ersten Frühlingsboten. Kaum daß der letzte Schnee geschmolzen ist, treibt diese Zwiebelpflanze ihre violetten, weißen, himmelblauen oder gelben Blüten. Es gibt verschiedene Züchtungen und vielerlei Farbschlägen. Sie sind anspruchslos an die Bedingungen - aber Sonne schätzen sie; dann öffnen sich ihre Blüten und laden Besucher wie diese Honigbiene ein. Die "botanische Mischung" eignet sich zum Verwildern im Rasen; die großblumigen Züchtungen sind dafür weniger geeignet. Allerdings klappt das Verwildern nur, wenn das Grün auch nach dem - leider recht schnellen - Verblühen noch eine Weile stehen darf und nicht gleich abgemäht wird. Besonders der zartblaue Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus) breitet sich stark aus. Die Krokus-Zwiebeln werden im Herbst bis Ende Dezember gesetzt damit sie im nächsten Jahr blühen. Allerdings setzen ihnen Wühlmäuse stark zu - wer damit im Garten Probleme hat, kommt um einen Schutz mit Metallgitterkörbchen nicht umhin. Übrigens ist das teure Gewürz Safran nichts anderes als die Pollenfädchen einer bestimmten Krokusart, die mühsam in den frühen Morgenstunden gesammelt werden müssen - daher auch teurer als Gold!
Nektarzahl: 3
Pollenzahl: 2
(Skala 1 bis 4, wobei 4 das größte/beste Angebot darstellt)
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