
Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist zusammen mit der Bewältigung des Klimawandels auch wirtschaftlich die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Bis 2010 sollte daher nach dem Beschluss der EU-Staats- und Regierungschefs der dramatische Rückgang der Arten als Kernelement der biologischen Vielfalt in Europa gestoppt werden.

Ettlingen/ Köln, 18. Februar 2010 – Zurzeit ruhen die Bienen in der Wintertraube, doch der Frühling lässt nicht mehr lang auf sich warten. Pünktlich im Frühjahr, wenn die Bienen die ersten Knospen aufsuchen, feiert die Wanderausstellung „Bienen – Heimliche Helden der Natur“ von Hire Reality am 27 März im Odysseum in Köln Premiere.

Wer "denen da oben" vermitteln möchte, welche Umweltthemen ihn oder sie bewegt, sollte die Website http://www.mitreden-u.de/ besuchen. Dort soll in Kürze eine Dialogplattform des Bundesumweltministeriums eingerichtet werden, bei der Umweltthemen vorgebracht werden können. Wir hoffen auf viele Bienen- und Wespenfans, die den Themen Imkerei, blühende Landschaften sowie Schutz vor Pestiziden genügend Gewicht verleihen - Mitmachen ist angesagt!

In der Washington Post vom 31.1.2010 wurde berichtet, daß US-amerikanische Naturschutzorganisationen darauf hingewiesen haben, daß die dort heimischen Hummelarten inzwischen fast ausgestorben sein. Sie führen dies auf den massenhaften Import der zu Bestäubungszwecken gezüchteten Hummelvölker zurück und fordern nun eine Regulation des Importes.

Das Ganze hat sich Ende Mai kurz nach Ende der Rapstracht abgespielt (27.5.2009, Blaustein bei Ulm). Es war eine kleine Trachtlücke nach sehr guter Rapstracht, die Völker waren auf Sammeln programmiert, es gab aber nichts. Die Völker waren schleuderreif, der Imker wollte drei Tage später schleudern (für unsere Region die erste Schleuderung). Er hat natürlich nicht gefüttert. Die Völker mussten nach extremem Totenfall bzw.

Die Diskussion um das Positionspapier des Berufsverbandes der Deutschen Schädlingsbekämpfer (DSV) hat Kreise gezogen - wie die Kommentare hier zeigen, gibt es eine breite Facette an Meinungen zu diesem Thema.
Der DSV hat nun einen begrüßenswerten Schritt unternommen, diese Diskussion in konstruktive Bahnen zu lenken. So wurde Dr. Melanie von Orlow eingeladen, auf der diesjährigen EUROCIDO in Dortmund einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zu diesem Thema zu gestalten (am 18.2.2010 am Vormittag).
| Anhang | Größe |
|---|---|
| VortragsinhaltEurocido2010.pdf | 1.55 MB |

Die Imker werden oft gefragt, wie kommen die Bienen mit den gegenwärtigen niedrigen
Temperaturen zurecht, müssen die Imker die Bienenstöcke beheizen?
Dazu gibt es eine einfache Antwort: die Bienen sind seit 100 Millionen Jahren in der Lage,
die Temperatur in der Wintertraube locker auf 20-30 °C zu halten, bei jeder Außentemperatur.
In Kanada oder Sibirien fühlen sich die Bienenvölker bei -40 °C pudelwohl.
Die Imker freuen sich, dass die Völker so richtig dem scharfen Frost ausgesetzt sind.


Zwei Neuerscheinungen sind es wert, die Geschenkeplanung für den Gabentisch Insekten- und naturverbundener Mitmenschen doch noch einmal zu überdenken:
Frisch erschienen in neuem Gewand uns wesentlich erweitert: Rolf Witts "Wespen" ist nun endlich wieder zu haben und für Gartenbesitzer, Wespen- und Insektenfreunde bis hin zu Schädlingsbekämpfern und Umweltpädagogen noch lesenswerter. Fast 400 Seiten stark aus dem Vademecum-Verlag in handlichem Naturführer-Format: http://www.hymenoptera.de/html/HornissenLiteratur

Wer für Wespenfreunde noch ein ungewöhnliches Geschenk sucht: Aus Umsiedlungen werden bei Ebay aktuell drei Nester der Mittleren Wespe versteigert - der Erlös fliesst in den Berliner Stechimmen-Schutz. Zum Reinschauen & Mitbieten:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=170417441404&ssPageName=STRK:MESELX:IT
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