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Benutzung, Hinweise, Gliederung
Das Ansiedeln von Hummeln kann passiv oder aktiv erfolgen. Bei der passiven Besiedlung stellt man Nisthilfen bereit und wartet darauf, daß sich selbst eine Königin dort niederläßt. Bei der aktiven Ansiedlung wird eine nistplatzsuchende Königin gefangen und in den Kasten eingesetzt. Für dieses Verfahren sollte man sich zuvor nach der ev. nach dem BNatSchG bestehenden Genehmigungspflicht bei der Naturschutzbehörde erkundigen. |
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:
Man kann man Königinnen fangen und in den Nistkasten setzen (aktive Einsiedlung)
oder
man kann einen Nistkasten günstig platzieren und auf die Selbstbesiedlung warten (passive Einsiedlung).
Die Methoden werden im folgenden genauer erläutert.
Soweit bekannt, gibt es keine Art die nicht schon auf diese Weise gepflegt werden konnte. Manche Arten sind jedoch sehr anspruchsvoll und lassen sich nur sehr schwer einnisten; andere sind schwer zu finden.
Unsere Erfahrungswerte für die gängigsten Arten:
Art |
aktive Ansiedlung |
passive Ansiedlung |
Erdhummel (helle/dunkle) |
möglich; etwas schwierig |
möglich, doch schlechter Rückkehrer |
Steinhummel |
möglich |
möglich, sehr guter Rückkehrer |
Ackerhummel |
möglich bei entsprechender Kasteneinrichtung |
möglich, selten beobachtet; mäßig bis guter Rückkehrer |
Baumhummel |
schwierig, da Königinnen meist in der Höhe suchen |
sehr selten, jedoch bereits beobachtet; sehr guter Rückkehrer |
Gartenhummel |
möglich bei entsprechender Kasteneinrichtung |
selten; sehr gutes Rückkehrverhalten |
Bei vielen Arten ist das aktive Ansiedeln - sofern man sich dafür entschieden hat - Jahr für Jahr erforderlich. Es gibt jedoch auch eine Reihe Arten, deren Jungköniginnen im nächsten Jahr gut zurückkehren. Hier genügt es also im nächsten Jahr, den Kasten an der selben Stelle und ohne äußerliche Veränderungen aufzustellen - und ab und an mal nachzuprüfen, ob nicht schon jemand eingezogen ist.
Bei diesen Arten hat man manchmal sogar ein anderes Problem - die Rückkehr umfaßt in der Regel mehr als eine Königin. Begegnen die zwei sich im selben Kasten, kommt es zu Stechereien. Auf diese Weise kann man manchmal ein halbes Dutzend tote Königinnen im Kasten finden. Daher empfiehlt es sich bei diesem Fall nach der erfolgreichen Besiedlung den kasten zu verändern. Solche Veränderungen nimmt man am besten nachts vor, wenn die Königin im Kasten ist. Man kann z.B. die Lage des Flugloches verändern oder es mit Moos kaschieren. Am einfachsten ist es, den Kasten einfach um 180° zu drehen.
Das Flugloch zeigt dann in die andere Richtung. Die Königin im Kasten wird sich dies beim ersten Ausflug am nächsten Tag merken - die heimkehrenden Geschwister suchen aber vergeblich und werden sich einen anderen Platz suchen müssen.
lateinischer Name |
deutscher Name |
Rückkehrer ? |
Pollenstorer (P) Pocketmaker (M) |
B. lucorum |
Helle Erdhummel |
ja, gut |
P |
B. wurfleini mastrucatus |
Bergwaldhummel |
ja, sehr gut |
P |
B. veteranus |
Sandhummel |
ja, sehr gut |
M |
B. humilis |
Veränderliche Hummel |
ja, sehr gut |
M |
B. muscorum |
Mooshummel |
unbekannt |
M |
B. distinguendus |
Deichhummel |
ja, sehr gut |
M |
B. ruderatus |
Feldhummel |
sehr selten |
M |
B. hortorum |
Gartenhummel |
ja, sehr gut |
M |
B. lapidarius |
Steinhummel |
ja, sehr gut |
P |
B hypnorum |
Baumhummel |
ja, sehr gut |
P |
B. pascuorum |
Ackerhummel |
ja, mäßig |
M |
B. sylvarum |
Waldhummel |
nistet nahe alten Standorts, nur ca. 5% nisten im Kasten |
M |
B. ruderarius |
Grashummel |
manchmal |
M |
B. pratorum |
Wiesenhummel |
selten |
P |
B. terrestris |
Dunkle Erdhummel |
selten, lageabhängig |
P |
B. pomorum |
Obsthummel |
sehr selten |
? |
B. subterraneus |
Erdbauhummel |
sehr selten |
? |
Für die passive Ansiedlung muß der fertig eingerichtete Kasten günstig aufgestellt werden (siehe dazu "Nisthilfen für Hummeln"). Der Vorbau wird entfernt oder zumindest weit geöffnet damit das Flugloch direkt sichtbar ist.
Ein reges Licht- und Schattenspiel auf die Frontseite ist vorteilhaft - die Hummelköniginnen werden durch die Hell-Dunkel-Kontraste angezogen.
Dann braucht es vor allem Geduld - manchmal kann es so Jahre dauern ehe der
für den Kasten günstigste Standort gefunden worden ist. Bedenken Sie
dabei aber immer die Sicherheit eines Standortes - der Kasten sollte sicher
stehen, weder von Wind noch von hungrigen Waschbären umgestoßen werden
können. Senken können bei Starkregen volllaufen und mancher Schattenplatz
kann im Hochsommer bei verändertem Sonnenstand in der grellen Sonne zum
echten "Brutplatz" werden! Dann hilft nur künstliche Beschattung
mittels Sonnenschirm und ein neuer Platz im Winter.
Bei klinisch aufgeräumten Gärten oder hohen Balkonen mit Koniferenbesatz
ergibt sich eher selten eine Gelegenheit. Erfolgsversprechender ist dieser Ansatz,
wenn man eine lebhafte, vielfältige Umgebung bieten kann, die den suchenden
Königinnen Lücken, Spalten und Löcher bieten; z.B. Trockenmauern,
Reisig- und Laubbedeckung, Wiesen (kein Rasen), dichtes Gehölz oder Holzstapel.
Mehr dazu auch im Bereich "Nisthilfen für Hummeln" - beobachten Sie um
Ostern suchende Hummeln in Ihrer Umgebung und man lernt schnell, welche Umgebung
sie schätzen.
Manche Hummelfreunde haben ihre "Rezepte" um Hummelköniginnen anzulocken. Mancher mischt von Mäusen benutztes Kleintierstreu unter (da viele Hummelarten oft in Mäusenestern nisten...), andere geben etwas von der alten, bereits von Hummeln gebrauchte Polsterwolle hinzu (nachdem diese den Winter über im Tiefkühler ruhte und ev. Parasiten abgetötet worden sind).
Für letzteres spricht, daß man ähnliches von Hornissen und Wespen kennt.
Immer förderlich ist das Vorhandensein von Brut oder Waben - dies hat der
ambitionierte Hummelfreund jedoch in der Regel selten zur Hand. Eventuell eignet
sich hierfür auch Material aus dem Vorjahr; Erfahrungen zu solchem Material
stehen aber noch aus.
Die aktive Einsiedlung kann auf zweierlei Wegen erfolgen: Bei der Nestumsetzung wird ein ganzes Nest, meist bereits mit Arbeiterinnen, umgesetzt. Dies ist dann sinnvoll, wenn das Nest an seinem alten Standort unmittelbar gefährdet ist, z.B. durch Baumaßnahmen oder Landwirtschaft. Da dies jedoch eine aufwendige Arbeit ist, die etwas Erfahrung benötigt, sollte sie den zuständigen Hymenopterendiensten vorbehalten bleiben. Dagegen ist die aktive Einsiedlung einer Königin im Frühjahr einfacher und führt bei den gängigsten Arten und korrekter Einrichtung des Nistkastens zum Erfolg. Man beachte aber daß diese Methode unbedingt einer Ausnahmegenehmigung der Oberen Naturschutzbehörde bedarf!
...an Blüten sammeln (diese können
schon einen Nistplatz gefunden haben oder sind noch nicht zur Gründung
bereit)
... die sich an warmen Stellen sonnen oder putzen (diese Hummeln werden durch das plötzliche Fangen eher verschreckt als für einen Nistplatz begeistert)
... die sogenannten Kuckuckshummeln - diese
Arten der Gattung Psithyrus sehen z.B. Erd- und Steinhummeln ähnlich;
gründen jedoch keine Nester, sondern übernehmen gewaltsam die
Nester ihrer Wirtsarten um ihre Brut von deren Arbeiterinnen aufziehen
zu lassen. Man erkennt diese Arten an ihren dunklen Flügeln, dem
stark glänzenden Körper und bei einigen Arten an fehlenden Querbinden
(übrigens stehen auch diese unter strengen Schutz - der Versuch,
seine eigenen Völker vor diesem "Parasiten" zu schützen indem
man diese tötet, wäre falschverstandener "Artenschutz" !). Mehr
dazu unter "Arten".
... Hummeköniginnen, die sich häufig
an unstrukturierten Erdflächen setzen und dort anfangen intensiv
zu graben. Diese Hummeln sind meistens von Parasiten (z.B. Nosema
oder Sphaerularia bombi) befallen und können kein Volk mehr
gründen.
... Königinnen, die bereits schon mal ein Nest gegründet haben; dieses aber verloren haben (z.B. durch frühzeitigen Wachsmottenbefall). Diese lassen sich nicht mehr so einfach einnisten; sie versuchen nunmehr, ein Nest von einer anderen Königin gewaltsam zu übernehmen. Diese lassen sich nur mittels bereits vorgelegter Brut (Larven und Kokons) zum Bleiben veranlassen. Man erkennt diese Hummelköniginnen oft an ihrem stark vergrößerten Hinterleib; bedingt durch die vollentwickelten Ovarien, und dem behäbigen Flug.
Ziel ist es, das Tier ohne Verletzungen und
nur wenig beunruhigt in den vorbereiteten Nistkasten zu setzen.
Das Fangen sollte mit den Händen erfolgen. Nur so hat man ausreichendes
Feingefühl für das Tier, wird es niemals quetschen oder verletzen
(denn sonst setzt es Stiche) und man lernt den Umgang mit den Tieren. Da für
die Pflege zum Teil unmittelbares Arbeiten am Nest notwendig sein kann, ist
es notwendig, ruhig und besonnen mit den Tieren umgehen zu können - eine
gute Gelegenheit, es hier zu lernen.
Manche Hummelfreunde wie Armin Krenz entwickelten mechanischen Hilfen mit
der das Fangen der Tiere ebenso schonend erfolgen soll. Andere arbeiten mit
Gläsern oder anderen Behältnissen.
Da sich bei diesen das Tier aufregen und verletzen könnte, raten wir
davon ab - das spannende Erlebnis, quasi ein ganzes Volk in den Händen
zu halten, sollte man sich nicht entgehen lassen und besser kann man den Umgang
nicht lernen & die Friedfertigkeit erleben.
Man folgt hierzu der suchenden Königin und wartet, bis sie sich niederläßt
und ein Loch inspiziert. Mit beiden Händen formt man an diesem Loch eine
Röhre und wartet, bis es die Königin verläßt. Dann schließt
man die Hände zügig um die Hummel, ohne Hast und ohne das Tier dabei
zu drücken. Die Hummel wird dann im Idealfall weiter in den Händen
umhersuchen und nur wenig beunruhigt surren. Sie kneift ab und an mit ihren
Mandibeln ("Kiefern") in die Hände - dies ist harmlos und schmerzt nicht.
Sie wird jedoch nie stechen - vorausgesetzt, man quetscht sie
nicht.
So kann die Hummel schnell zu der neuen Bleibe transportiert werden.
Dort sollte man an den Eingang bereits eine Pappröhre fixiert haben (z.B.
mit einem Küchenhandtuch zwischen Rohr und Vorbau), in die man die Hummel
krabbeln läßt.

Noch 1 bis 2 Minuten hält man die Röhre mit der Hand verschlossen, ehe man vorsichtig entfernt und die Röhre samt Handtuch ohne Erschütterung zügig entfernt. Man sollte nun einige Schritte zurücktreten um den Abflugraum freizuhalten.
Es ist nur dann im Sinne des Artenschutzes,
wenn die Königin den Kasten ungehindert verlassen kann. Es ist daher
essentiell, daß sich das Tier im Inneren nicht "verlaufen" kann. Dies
passiert nur dann, wenn der Deckkasten nicht hummeldicht abgeschlossen wurde.
Zur Sicherheit empfiehlt sich ein Notflugloch in Innen- und Außenkasten,
durch das ein solches Tier trotzdem ins Freie gelangen kann (siehe auch Bildergalerie:
"Einrichtung
eines Hummelnistkastens").
Nun heißt es Geduld zu haben, will man der Hummel beim Abflug zuschauen.
Denn gerade Hummeln, denen der Nistplatz zusagt, lassen sich zuweilen erheblich
Zeit bei der Inspektion des Deckkastens. Während Ackerhummeln oft schon
sehr schnell wieder erscheinen (5 - 15 min), können Erdhummeln bis zu
75 min für diese Inspektion benötigen.
Wer Geduld hat und die Hummel beim Verlassen beobachtet, kann schon erste
Hinweise erhalten, ob das Tier sich niederlassen wird.
a) Der Hummel sagt der Nistplatz nicht zu. Sie erscheint dann meist sehr schnell wieder am Flugloch und hebt sofort ab ohne noch auf dem Flugbrett umherzukrabbeln. Sie dreht beim Abflug nur wenige, dann sehr weite Schleifen; den Kopf nur kurz zum Nistkasten gerichtet. Innerhalb einer Minute ist das Tier verschwunden und taucht auch nach mehreren Minuten nicht wieder in der Nähe des Kastens auf.

b) Der Hummel sagt der Nistkasten zu. In diesem Fall bleibt sie meist sehr viel länger im Kasten. Erscheint sie am Flugloch, so krabbelt sie häufig noch etwas auf dem Flugbrett herum. Häufig krabbelt sie auch kurzzeitig mit gesenktem Kopf rückwärts direkt vor dem Flugloch was die These unterstützt, daß der Fluglochbereich auch mit chemischen Markierungen versehen wird, der das Wiederfinden wie aber auch das Abwehren anderer Interessentinnen erleichtert. Schließlich hebt sie ab und "hovert", d.h. sie schwebt kurz vor dem Flugloch, den Kopf zum Flugloch gerichtet. Dann entfernt sie sich in größer werdenden Schleifen, wobei sie den Kopf stets zum Kasten gerichtet hält. Sie inspiziert auf diese Weise Front- und teilweise auch die Seitenflächen. Nach dieser ersten Phase des Orientierungsfluges werden ihre Schleifen werdem immer größer; doch selbst, wenn man sie schon fortglaubt, kommt sie oft zurück als übe sie den Anflug aus verschiedenen Richtungen. Auf diese Weise kann es einige Minuten dauern, ehe sie wirklich abgeflogen ist.

Wurde dieser Abflug beobachtet, so sollte man keine weiteren Königinnen in den Kasten setzen, ehe man nicht sicher ist, daß das Tier wirklich nicht wiederkommt. Ansonsten gibt es tödliche Stechereien. Hummelköniginnen kommen jedoch recht schnell wieder. Kann man am selben Tag des Einsetzens immer wieder eine artgleiche Hummel beobachten, die auffällig intensiv um den Kasten fliegt, vor dem Einflugloch hovert oder sogar hineinkrabbelt, kann man schon ziemlich sicher sein, daß es die dort eingesetzte ist, die sich offenbar noch mit dem Nistkasten anfreundet. Oft sucht diese Hummel dann den umgebenden Garten ab, kehrt jedoch immer wieder zurück um sich den Kasten erneut anzuschauen.
Hatte man keinen Erfolg, so sollte man noch einmal überprüfen, ob auch wirklich alles stimmt. Die feinverzupfte und saubere Polsterwolle (ohne Klumpfen, Holzspäne oder anderen groben Verunreinigungen) kann man auch kurz mit etwas Wasser bestäuben um die Luftfeuchte etwas anzuheben. Grundsätzlich muß jedoch nichts mit dem Kasten falsch sein; gerade bei den etwas heiklen Erdhummeln sind mehrere Versuche notwendig.
a) Anklopfen
Ganz einfach ist das Anklopfen (nach E. von Hagen, 1994): Hierbei klopft man abends, ein bis zwei Tage nach dem erfolgsverprechenden Einnisten, sachte an den Deckkasten ohne diesen zu öffnen. Die Königinnen der meisten Arten reagieren bei dieser Störung mit einem scharfen, alarmierten Summen. Manche Arten, wie z.B. die Ackerhummel, reagieren jedoch manchmal nicht, während andere, wie z.B. die Baumhummel äußerst stark reagieren.
Diese Methode vertreibt bei richter Anwendung eine eingenistete Hummel nicht.
b) Mehlfalle oder Mehlprobe
Eine elegante und vor allem zeitsparende Methode, regelmäßig Kontrolle über den Ein- und Ausflug der Königin zu erhalten ohne aber technische Tricks wie Lichtschranken o.ä. zu verwenden, ist die Mehlfalle (nach M. von Orlow, 1995):
Hierzu wird feines, weißes Haushaltsmehl (Typ 401) auf das Abflugbrettchen gegeben. Mit einem kleinen Handspiegel (Eine Glasscherbe eignet sich auch) wird das Mehl zu einer festen, glatten Schicht von ca. 0,5 cm Dicke verpreßt, die das ganze Abflugbrettchen bedeckt. Kontrolliert man nun das Brettchen von Zeit zu Zeit, so wird man unverkennbare Fußabdrücke der Hummeln darauf finden.
In der Abbildung links enden die Fußabdrücke der Königin am Einflugloch schon nach wenigen Zentimetern - ein gängiges Bild bei einer bereits eingenisteten Königin; ein schlechtes Zeichen bei einer gerade erst eingesetzten Königin.
Im Ausschnitt rechts zeigt dagegen ein Beispiel für die Spur einer Königin, der es offenbar gefallen hat - nun sollte man des Mehl glätten und regelmäßig auf neue Spuren überprüfen.

Diese Methode eignet sich auch zur Abflugkontrolle nach dem Einsetzen einer Königin. Kann man den Abflug selbst nicht beobachten, so erlaubt diese Methode die Kontrolle darüber, daß die Königin den Ausgang gefunden hat. Mehr noch; das Muster der Abdrücke erlaubt Rückschlüsse, ob die Königin eventuell zurückkehren und ein Volk begründen wird.
Verläuft die Spur in Schleifen, so hat die Hummel das Abflugbrettchen näher inspiziert - führt die Spur dagegen direkt zum Ende der Brettchens oder ist nur kurz, so ist die Hummel zügig abgeflogen und hat offenbar nur wenig Interesse für den Kasten.
Dies kann jedoch allenfalls als Hinweis verstanden werden - erst wenn die Mehlschicht weitere Spuren zeigt, kann man sicher sein, daß die Königin zurückgekehrt ist.
Nach erfolgreicher Einsiedlung empfiehlt sich zur Abwehr von Kuckuckshummeln oder anderen Hummelköniginnen das Anbringen der Vorbauklappe. Geschieht dies am Abend so kann sich die Königin morgens darauf einfliegen.
Hat man nun eine Königin von dem Nistkasten überzeugen können, so übernimmt man auch ein Stück Verantwortung. Lesen Sie hierzu weiter unter "Hummelpflege".
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